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Das Thema Armhaltung ist wahrscheinlich der Punkt, der entscheidet, ob man ewig "blutiger" Anfänger bleibt oder sich und sein Spiel weiterentwickeln kann.
Warum denn...?
Eigentlich ganz einfach - aber gar nicht einfach zu erklären, versuchen wir es mal...
Es ist sicher schon vielen mal so gegangen: Man visiert eine Zielkugel an, ist sich 100% sicher, dass der Winkel zur Tasche stimmt und nicht mal ein Erdbeben könnte verhindern das die Kugel ins Loch fällt. Man stößt und die Kugel rollt unaufhaltbar in Richtung Tasche, ...
Nein sie rollt auf die Ecke...und fällt nicht...Man schaut der abprallenden Kugel fassungslos hinterher,... der Blutdruck steigt,... Frust....
Nein, man hat höchstwahrscheinlich nicht falsch gezielt sondern den Stoß durch falsche Queueführung und vor allem durch falsche Armhaltung einfach nur total verrissen! ... Doch warum...?


Armhaltung

Wichtig! Der Unterarm sollte immer einen rechten Winkel zum Oberarm haben.
Wenn diese Regel nicht eingehalten wird, ist das der Grund, weshalb so viele Stöße verrissen werden.
Der rechte Winkel zwischen Ober- und Unterarm ermöglicht zum einen die größte Bewegungsfreiheit beim Schwingen und zum anderen eine ziemlich gute Lage des Queues zum Tisch und zur Weißen (waagerechte Lage). Der Oberarm sollte stabil gehalten werden, die ganze Bewegung des Stoßes soll nur aus dem Unterarm erfolgen, so als wäre der Oberarm "festgeklebt".
Die meisten Queues haben am Unterteil einen abgesetzten Griffbereich, den man auch nutzen sollte, dafür ist er ja gedacht. Das Queue sollte von der Hand umschlossen werden, aber nicht bombenfest, sondern etwas locker, sodass Flexibilität existiert und das Queue auch hinten locker schwingen kann. Das Queue soll beim Zielen und Hin- und Herschwingen immer die selbe Lage behalten, die Spitze weder hoch und runter noch zur Seite pendeln, wir wollen ja nur eine vor und zurück Bewegung erreichen - um auch genau dahin zu stoßen wohin wir zielen.
Niemals sollte man den Daumen oben auf das Queue legen (o.k. das Queue sieht nach Form und Länge vielleicht so aus, als wäre es ein Besenstiel, es ist keiner!)
Legt man den Daumen doch oben auf das Queue, so hat das Handgelenk keine Freiheit mehr in der Bewegung, das Queue verliert beim Stoß die Lage, der Stoß verreißt! Die ganze hintere Armhaltung (lockerer Griff, Ober- und Unterarm rechtwinklig, Handgelenk locker) hat die Aufgabe, die nicht gewollten "Wackler" auszugleichen und nur eine Vor- und Zurückbewegung auszuführen.